Interessengemeinschaft Rodenkirchener Karneval e.V.
 

Wieso, weshalb und warum? – Die Entstehungsgeschichte der IGRK e.V. -

Die Interessengemeinschaft Rodenkirchener Karneval e.V. – kurz IGRK e.V. genannt – wurde am 17.07.2006 im Traditionsraum der „Große Rodenkirchener Karnevalsgesellschaft von 1935 e.V.“,dem „Booreturm“ im Rodenkirchener Kapellchen, gegründet und am 08. November 2006 in das Vereinsregister beim Amstgericht Köln unter der Nummer VR 15236 eingetragen.

Die Gründungsmitglieder sind die Rodenkirchener Vereine „GRKG“, „Knobelbröder“, „Lahm Söck“, „Küt von Hätze“, „Traumpänz“, „Büttche Bunt“, „Kirchenchor St. Maternus“, „Tütenüggels“, „Lustije Junge un Mädche vun Rudekirche“ und die „Botterblömcher“, aus deren Reihen auch der erste Vorstand der IGRK e.V. gewählt wurde. Der Verein hat den ausschließlichen und unmittelbaren Zweck, seinen Mitgliedern und allen interessierten Gruppen und Personen die Möglichkeit der Beteiligung am Karnevalszug in Rodenkirchen zu geben. Mitglieder können Vereine, Gruppierungen oder einzelne Personen werden, die sich am Karnevalszug in Rodenkirchen beteiligen oder ihn unterstützen wollen.

Ins Leben gerufen wurde die IGRK e.V. durch die Initiative der GRKG, die in der Vergangenheit (seit fast 30 Jahren) alleinverantwortlich und mit vorbildlichem Einsatz die Karnevalsumzüge in Rodenkirchen bis zuletzt 2006 organisiert hat. In Ermangelung des für den Zugeinsatz benötigten Personals sah sich der Verein in der Hauptversammlung 2006 leider nicht mehr in der Lage, die Organisation zu übernehmen und suchte nach einem Ausweg ab 2007. Und fand diesen in der Lösung, die „Lasten auf mehrere Schultern zu packen“.

So wurden dann in der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung am 07. Oktober 2006 die endgültige Fassung der Satzung und erste Beschlüsse über die Höhe der Mitgliedsbeiträge und Teilnahmegebühren verabschiedet.

Der Verein ist von der Finanzverwaltung als gemeinnützig anerkannt und somit in der Lage, Geld- und Sachspenden zu bescheinigen.

Die Arbeit des Vereins umfasst nicht nur die Leitung des Karnevalsumzuges, sondern sie besteht vielmehr darin, die Vorbereitungen zu treffen. Diese beinhalten im Wesentlichen die Erledigung der Formalitäten mit den Genehmigungsbehörden, die Prüfung und Kontrolle über die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen und mit etwas Geschick und Glück den reibungslosen Ablauf im Verbund aller teilnehmenden Jecken im Zug. Natürlich kann dies nicht vom Vorstand alleine bewerkstelligt werden.

Hier sind Helfer der Mitgliedsvereine und auch sonstige freiwillige Helfer gefragt. Damit ist die eigentliche Vereinsarbeit auch schon vorgegeben. Während der Vorstand sporadisch und ohne feste Fristen zusammentritt, tagt das höchste Organ des Vereins, die Mitgliederversammlung, jährlich ein Mal. Die Einladungen gehen fristgerecht an alle Mitglieder, wobei sich die Mitgliedsvereine / Gruppen durch Delegierte (maximal drei) vertreten lassen. Im Übrigen benennen die Vereine einen Ansprechpartner, der unterjährig Kontakt zur IGRK e.V. hält und somit als ständiger Informant für seinen Verein tätig sein kann. „Geschultert“ auf alle Mitgliedsvereine werden die Arbeiten vor und nach dem Umzug. Bereits Mittwoch vor Karneval müssen Beschilderungen und Absperrungen errichtet werden, die zwei Tage nach dem Umzug wieder aufgehoben werden. Hier wird erwartet, dass jeder Verein einen Helfer zur Arbeit abstellt. Weiter ist dann eigentlich nichts zu tun, es sei denn, die Vereine können zusätzlich benötigte Ordner für den Umzug abstellen. Angestrebt ist jedoch die Möglichkeit der Teilnahme aller am Umzug.

Finanziell soll sich der Verein durch die Mitgliedsbeiträge, die Teilnahmegebühren und, wenn denn alles gut läuft, durch Spenden tragen. Letztere könnten, wie die Beiträge, zu kalkulierbaren Einnahmen über den Förderkreis führen, der ebenfalls Organ des Vereins ist. Eingesetzt werden die Gelder für Gebühren an die Stadt und Müllabfuhr, die Versicherung für alle Zugteilnehmer, die Unfall - Rettungsdienste und nicht zuletzt für zusätzliche Musik- und Tanzgruppen, die den Zug beleben sollen. Kindern bis 12 Jahre und Teilnehmern sozialer Einrichtungen soll die kostenlose Teilnahme ermöglicht werden. Wenn dann noch etwas übrigbleibt, wird das Geld zur Verwendung in das Folgejahr geführt.

Die IGRK e.V. setzt sich dafür ein, dass der Karnevalszug in Rodenkirchen seine Tradition weiterführt. Man könnte sagen unter dem Motto:

„Et bleev wie et wor, mit unserm Zooch wie in all dene Johr“. 

–Rudekirche Alaaf–